Klinische Anwendungen

Klinische Anwendungen

Kontinuierliche Verbesserung der Bildqualität und Verringerung des Dosisbedarfs durch innovative Bildverarbeitungstechnologien.
FUJIFILM hat eine höhere Bildqualität und eine niedrigere Röntgendosis für Mammographiegeräte angestrebt, indem es die Bildverarbeitungstechnologien in vollem Umfang nutzt.
Durch technologische Innovationen sind wir ständig bestrebt, unsere Mammographiesysteme auf ein höheres Niveau der Bildqualität zu bringen.
Qualität und Dosisreduktion.

EDR Advance

EDR Advance

EDR Advance erkennt den Bereich des Drüsengewebes, des Brustmuskels und der Hautlinie.

Der dynamische Bereich des Brustgewebes mit Ausnahme des Brustmuskels wird analysiert.

Konventionelle EDR

Das Brustgewebes wird mittels Histogrammanalyse bewertet.

EDR Advance: Einfluss der Patientenposition wird reduziert

EDR Advance

Der DRC (Dynamischer Kontrast) wird automatisch angepasst und für jeden Bereich der Brust optimiert, was in einer Änderung des DRC und der MDE (Enhancement) in jedem Bild resultiert.

Konventionelle EDR

Kontrast und Schwärzung werden automatisch auf einen konstanten Grad eingestellt, unabhängig von der Beschaffenheit der Brust.

Vorteil 2: Keine Sättigung auf kontrastreichen Bildern.

MFP – Multifrequenzverarbeitung

Verarbeitung der Gradation

Es werden Gradationskurven (t/u) verwendet, so dass innerhalb als auch außerhalb der Brustdrüse ein hoher Kontrast erzielt wird.

Räumliche Frequenzverarbeitung

Die Raumfrequenz wird erhöht, so dass die Struktur und Läsion der Brust auch auf Monitoren sichtbar ist, bei denen die Schärfe geringer ist als bei Röntgenfilmen.

Steuerung des Dynamikbereichs (DRC)

Hoher Kontrast wird ohne unnötige Sättigung erreicht.

 

 

 

 

 

ACM UND ISC

Das Anodenmaterial der Röntgenröhre des Mammographiesystems Amulet Innovality besteht aus einer Wolframlegierung (W), da Studien ergeben haben, dass eine Röntgenröhre aus Wolfram Dosisreduktionen ermöglicht.

In einigen Ländern wird die Wolfram-Röntgenröhre wegen ihres geringeren Kontrastbilds nicht verwendet.

Die ISC liefert diagnostische Aufnahmen mit hoher Bildqualität bei niedriger Dosis und einem Kontrast, der dem von Mo/Mo nahekommt.

Unsere Bildverarbeitungstechnologie zur korrekten Erkennung des Brustdrüsenbereichs und dessen Analyse hat die ISC-Technologie möglich gemacht.

Adaptive Contrast Management: behandelt lokale Dichten als Teil der dynamischen Bildgebung.

FSC

Der FSC analysiert Rohdatenbilder mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Diese Technologie bietet eine hohe Bildqualität, indem sie die korrekte Erkennung von Strukturmustern verfolgt und Schärfe und Kontrast feiner Strukturen (wie Brustdrüse und Verkalkung), die für die Mammographie-Befundung wichtig sind, optimiert. Gleichzeitig wird eine Rauschunterdrückung hinzugefügt, um eine niedrig dosierte Belichtung zu ermöglichen.

Verarbeitung der Strukturmustererkennung

Anhand der in den Bildern enthaltenen Informationen über Brustdrüsen und Verkalkungen erkennt FSC differenzierte Muster, wie z.B. gerade, gekrümmte und sich schneidende Linien, die mit lokalen ähnlichen Pixelwerten gezeigt werden. Basierend auf den Informationen der erkannten strukturellen Muster wird die Schärfe/Kontrast für normale Strukturen und Läsionen verbessert, während gleichzeitig eine Zunahme des Rauschens verhindert wird. Die Strukturmustererkennung wird mit einer Technologie ausgeführt, die denen des menschlichen Körpers nahe kommt.

ISR

BDM

Dynamic Visualization II

Das Bild wird dargestellt, um die Läsion auf den ersten Blick unabhängig von Brustdicke und Brustdichte leicht erkennen zu können.

Es wird  ein einheitlicher optischer Eindruck bei allen Brusttypen erzielt.

 

  • Der Kontrast von voluminöser Brust und dichtem Brustgewebe wird verbessert.

Hoher Kontrast ohne Sättigung.

  • Die Einstellung eines hohen Kontrastes ist möglich.

Mit Dynamic Visualization II kann die gesamte Brust mit besserem Kontrast und ohne Sättigung sichtbar gemacht werden.

  • Eine WW/WL-Einstellung ist nicht erforderlich.

Mit Dynamic Visualization II können Verkalkungen im Drüsengewebe besser dargestellt werden.

Dynamic Visualization II verstärkt zusätzlich weniger transparente Mammographie-Aufnahmen, so dass Läsion im Drüsengewebe zu erkennen sind.

Erfassungstechnologie

   
Anode/Filter W/Rh, W/AI
kV-Bereich  22kV~49kV
Generatorleistung Max 7kW
Röhrenstrom Max 200mA
mAs Bereich  Großer Fokus: 2 bis 600
  • Wolframröhren werden reinen Molybdänröhren bevorzugt, da die Dosis deutlich reduziert werden kann. Ungefähr 40% niedriger als bei herkömmlichem Mo/Mo.
  • Höhere Energien verringern den radiographischen Kontrast.
  • Der Kontrast wird auch durch die Dicke der komprimierten Brust beeinflusst.
  • 2 cm dick 20% mehr als der Durchschnitt
  • 10 cm dick, 20% weniger als der Durchschnitt
  • Eine Kontrastveränderung von ± 20% entspricht einer relativen Dosiserhöhung oder -senkung von ± 50%.
  • Die optimale Wahl der Strahlqualität ist für die Mammographie unerlässlich.
  • Eine Kontrasterhöhung geht auf Kosten einer erhöhten Dosis und umgekehrt.

Klinische Signifikanz/Qualität

  • Eine Wolfram-Röntgen-Röhre ermöglicht eine Dosisreduzierung gegenüber der Verwendung von Molybdän (~40%)
  • Führt aber zu einer Kontrastverminderung
  • Die ISC-Verarbeitung (Image based Spectral Conversion) von Fujifilm ermöglicht einen höheren Eigenkontrast des Brustgewebes als bei Molybdän (vor allem bei kleineren Kompressionsdicken) mit dem Vorteil einer geringeren Wolframdosis
  • Eine natürlichere Kontrastverstärkung
  • Amorpher Selen-Detektor
  • Hexagonale-Detektorpixel (hoher Füllfaktor)
  • 50µm-Pixel-Größe
   
Erfassungstechnologie a-Se + TFT (hexagonale Pixel)
Detektorgröße 24×30cm
Pixelgröße 50/100/150 µm
Auflösung – 20 Pixel/mm – 10 Pixel/mm – 6,7 Pixel/mm
  • 50µm-Bilder unter Verwendung von HCP: Hexagonal Close Packing TFT

Hexagonale Pixel sammeln effektiver Bildinformationen.

Klinische Signifikanz/Qualität

  • Größerer Belichtungsumfang mit dem von FUJIFILM entwickelten a-Se-Detektor, ermöglicht geringere Dosis
  • Schärfere Darstellung von Details durch direkte Erfassung und hexagonale Pixel
  • 50µm Bildpixel (68µm Erfassungspixel)

50-Mikrometer-Pixel

Intelligente AEC (iAEC)

  • Analyse von Brustbeschaffenheit anhand von Pixeldaten

Klinische Relevanz/ Qualität

  • Einheitliche Dosis für verschiedene Brustdichten (Fett, Drüse, Implantat…)
  • Variationen in der Morphologie und Positionierung der Brust werden kompensiert, um konsistente Expositionen zu erhalten
  • Voreingestellte Parameter, auch bei schwierigen Untersuchungen (z.B. Implantate)
  • Verbesserter Arbeitsablauf

Innovative Technologie

Klinische Signifikanz/Qualität

  • Hohe diagnostische Sicherheit:
    • Gesamtbewertung der Brust
    • Vergleich mit Voraufnahmen (2D/3D)
  • Arbeitsablauf und Patientenwohl:
    • One single compression
    • Schnelle Akquisition
  • Dosis-Optimierung:
    • One single acquisition required

Innovative Technik – Kompression

  • Mehr als 40% der Frauen, die nicht regelmäßig an Screening-Terminen teilnehmen geben Schmerzen als Hauptargument an.
  • Es lässt sich feststellen, dass bei den meisten Frauen die Schmerzen in direktem Zusammenhang mit der Kompression stehen, die bei Mammographie-Untersuchungen auf die Brust ausgeübt wird.
  • Angesichts der Tatsache, dass es nicht möglich ist, die Notwendigkeit der Brustkompression zu vermeiden, wurden in letzter Zeit Fortschritte gemacht, um den Patientenkomfort zu verbessern und gleichzeitig eine angemessene Brustkompression und -positionierung sicherzustellen.

„Komfort-Paddel“ Adaptive Kompressionsplatten

  • 3-Wege-adaptive Kompressionsplatte
  • Druckschmerz reduzieren
  • Die Brust fixieren, statt sie vorzuschieben

Comfort Comp-Funktionalität*

  • Nutzung des „Hysterese-Effekts“ zur Verringerung der Kompressionszeit während der Untersuchung
  • Kompression wird vor Expositionsende reduziert
  • Klinische Bewertung zeigen keine Änderung von AGD oder Bildqualität
  • Positive Patientenrückmeldung

Klinische Signifikanz/Qualität

 

  • Verbesserte Verteilung der Kompressionskraft über die gesamte Brust
    • Verbesserte Bildqualität
  • Geringere Beschwerden an der Brustwandkante, die zu reduzierter Bewegung und Unschärfe führen
    • Verbesserte Bildqualität, weniger technische Rückrufe
  • Positive Patientenrückmeldung
    • 70% der Frauen berichteten über eine Schmerzreduktion mit Komfort-Paddel
    • 67% der Teilnehmer, die Schmerzen empfanden, bemerkten eine Linderung mit der Comfort-Comp-Funktionalität

Innovative Technologie – Messung der Brustdichte

Die AWS-Workstation des AMULET Innovality kann die Brustdichte auf zwei Arten messen:
  • BI-RADS Ed.4 [1-4] (Gesamter Brustbereich )
  • BI-RADS Ed.5 [a-d] (Innerhalb des Drüsenbereichs )

Klinische Signifikanz/Qualität

  • Liefert Hinweise auf die mögliche Notwendigkeit einer zusätzlichen Bildgebung
  • Bietet eine verbesserte Analyse von Risikofaktoren im Zusammenhang mit Brustkrebs
  • Einige Hinweise zeigen, dass die Brustdichte einer der stärksten, wenn nicht sogar die stärkste Herausforderung im Mammographie-Screenings bei der Krebserkennung ist.
  • Brustkrebs, der im Intervall nach einer unauffälligen Mammographie entdeckt wird.

Innovative Technologie- CEDM – Kontrastverstärkte digitale Mammographie (@Joachim: Verwenden wir die Bezeichnung CEDM auch in Deutschland?)

JVE = JA

  • Die Angiogenese ist ein normaler und lebenswichtiger Prozess des Wachstums und der Entwicklung.
  • Sie ist jedoch auch ein grundlegender Schritt beim Übergang von Tumoren von gutartig zu bösartig.
  • MRT der Brust übertrifft Mammographie- und Ultraschall- im Hinblick auf den Nachweis der Neo-Angiogenese.
  • Empfindlichkeit 94%
  • Spezifität 60-70%
  • Problem der Barrierefreiheit
  • Teuer
  • Kontraindikationen